Parisfahrt 2016

Im Mai 2016 ging es für die E-Phasen des WBK Olpe für vier Tage nach Paris. Unser Start war in Köln, von wo aus wir bequem mit dem Thalys in nicht einmal dreieinhalb Stunden in Paris ankamen.

Vom Gare de l’Est aus waren es nur eine gute Viertelstunde zu unserem Hotel. Unsere Unterkunft für die kommenden drei Nächte war das Hotel Sibour, dessen größte Stärke seine Lage war. Da das schöne Wetter lockte, wir hatten gut 22 Grad, sind wir direkt nach dem Einchecken zu Fuß zum Montmartre gelaufen. Dort angekommen, haben wir uns vor die Treppen von Sacre Coer gesetzt, um die schöne Aussicht und das wuselige Treiben vor Ort zu beobachten. Fußballprofis an der Laterne kletternd, ein Clown, der überall Chaos verbreitet und Küsschen verteilt – und dazu noch jede Menge Touris!

Weiter ging es quer durch das Montmartre, vorbei an der Mollins de la Galette, zum Cimetière de Montmartre, den wir uns in aller Ruhe angeschaut haben. Später ging es dann zu dem letzten Ziel des Tages: dem Eiffelturm. Einige waren so mutig und geduldig, sich anzustellen, um den Turm zu besteigen und wurden mit einer tollen Aussicht belohnt. 

Nachdem der erste Tag so verheißungsvoll begonnen hatte, waren wir gespannt auf das, was der zweite Tag zu bieten hat. Nach dem Frühstück ging es Richtung Notre Dame, wo unsere Führung startete und uns ins Mairais, das jüdische Viertel der Stadt, führte. Neben vielen Annekdoten zu der Entstehung der Stadt und dem Leben früher, wissen wir nun auch, was mit „stinkreich“ gemeint ist. In der Mitte des Marais, am Place des Vosges, war unsere Führung vorbei und es war Zeit für eine Stärkung.

Schnell noch einige carnets gekauft, sich auf Französisch versucht verständlich zu machen und dann ging es auch schon mit der Metro in Richtung Louvre. Nachdem wir etwas Museumsluft geschnuppert haben, ging es quer durch den Louvre zu den Tuileries und entlang der Rue Rivolie immer in Richtung Champs Élisée. Allein schon, um hier mal zu bummeln, hat sich der lange Fußmarsch gelohnt. Da es inzwischen spürbar kälter wurde, waren wir froh, den Arc de Triomphe – unser Tagesziel – erreicht zu haben. Von hier aus ging es dann mit der Metro zurück zum Hotel.

Was führ ein Tag. Während einige direkt ins Bett gefallen sind, erkundeten andere die Gegend um das Hotel oder das Bistro um die Ecke. So klang der zweite Abend ruhig aus.

Auch am nächsten Tag war volles Programm angesagt. Gleich morgens ging es auf zur Pont Neuf und den vielen Schlössern. Von hier aus startete unsere Seine-Rundfahrt. Nachdem es erst regnerisch begann, kam nach und nach die Sonne auf. Unser Glück, denn so kamen wir ohne nass zu werden zum Musée d´Orsay. Hier könnte man wirklich viel Zeit verbringen, doch wir hatten nur einige Stunden. Im Anschluss zeigte sich die Stadt von ihrere regnerischen Seite. Also haben wir uns ein schönes Restaurant gesucht und dort vor dem Regen Schutz gesucht uns nebenbei lecker gegessen.

Am Abend hatten die Schüler die Idee, Bowlen zu gehen, was sich als Glücksgriff herausstellte. Erst waren wir ein bisschen skeptisch, weil die Bowlingbahn recht weit außerhalb lag, aber keine zwei Stunden später haben wir laut lachend zwischen Franzosen um die Wette gebowlt. Ein schöner, gemeinsamer Abend, bevor es am kommenden Tag mit dem Zug zurück nach NRW ging. Sichtlich erschöpft sackten einige in die flauschigen Zugsessel und die Rückfahrt war merklich stiller als die Hinfahrt. In Köln angekommen, haben wir noch ein gemeinsames Bild geschossen, bevor es zurück in Richtung Sauerland ging. Endlich wieder zuhause, aber Paris kann gefallen. Paris 2016 war eine schöne Fahrt.